Monika und Claus Greulich-Kinderhilfsstiftung

Foto: Jungs bei der Fußballpause
Hilfe zur Selbsthilfe!

Jede Unterstützung sollte nicht punktuell und vergänglich über die Ärmsten hereinbrechen, sondern die Befähigung fördern, selbst aktiv zu werden, um in Freiheit mit Würde und Respekt sich selbst zu helfen.

Trinkwasser

Zur Möglichkeit, selbst die eigenen Lebensumstände zu gestalten, ist Gesundheit unerlässlich. Die elementaren Voraussetzungen dafür sind sauberes Wasser und geordnete hygienische Verhältnisse. Diese Infrastruktur zu schaffen ist überall die erste Aufgabe für jede Hilfsorganisation. Mit dem Bau von Latrinen und Wasserversorgung fördert man ein ganzes Dorf und seine solidarische Gemeinschaft.

Schulen

Der nächste Schritt ist die Bildung. Gesundheits- und Sexualaufklärung, elementares naturbezogenes Wissen sowie einfache Schriftkenntnisse eröffnen Wege in eine Zukunft, die die Kinder von heute viel weiter voranbringt als ihre Eltern je eine Chance hatten.
 

Geförderte Projekte

Januar 2015: 1.000,- €
Frauen sind in Mittel- und Südamerika oft wirtschaftlich benachteiligt. Zusätzlich zur Armut – besonders in ländlichen Gegenden – fehlt ihnen meist auch der Zugang zu finanziellen Mitteln, um ihren Fleiß in Unternehmungen zur Einkommenssicherung umzusetzen. Genau daran knüpft das Projekt »Mikrokredite« an.
Nachdem bereits 2006 der Nobelpreis für diesen Gedanken vergeben wurde, entstehen nun überall auf der Welt Umsetzungen. Unser Projekt in Guatemala setzt auf Spargruppen und fördert in Schulungen wirtschaftliche Grundlagen und auch die Kreditvergabe. Regelmäßig werden die Gruppenmitglieder in der Kreditvergabe, in Budgetplanung, Sparen und Rechnen geschult. Durch die Teilnahme erhalten junge Leute die Möglichkeit, eigene Unternehmen zu gründen, Investitionen zu tätigen und sich finanziell abzusichern. So können sie besser an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen partizipieren und ihre Rechte wahrnehmen. Durch die neue wirtschaftliche Eigenständigkeit erfahren sie, dass sie selbst in der Lage sind, finanzielle Entscheidungen für ihre Familie zu treffen. So werden die Mütter selbst zu Vorbildern für ihre Töchter und Söhne.
 

Juni 2011 + Dezember 2013: 1.000,- € + 500,- €
Wissen und Bildung sind die wesentliche Basis jeder Lebensgestaltung. Armut und schlechte Staatsfinanzen verhindern oft den regelmäßigen Schulbesuch. Zudem beschränken Ausstattung und Zustand der Schulen meist jegliche Motivation und damit den Lernerfolg. Dies betrifft nicht nur die Schüler, auch die Lehrer leiden darunter; dies verstärkt die mangelnde Effektivität.
Renovierung der Schulen (insbesondere auch der Sanitärbereiche) und Versorgung mit didaktischem Material sind ebenso angebracht wie die Integration in das gemeindliche Leben. 3.200 Kinder mit ihren 151 Lehrern an 39 Schulen in Ecuador profitieren davon.
 

Januar 2010: 1.000,- €
Gesunde Ernährung: ein Grundpfeiler für Bildung und Gemeinschaft. Mit Gemüsegärten an 32 Schulen und bei 256 Familien in Paraguay verbessert PLAN in diesem Projekt sowohl die Mahlzeiten der Schulkantinen als auch das praktische Wissen und Erfahrung in Gartenbau und Umweltschutz. Die Aus- und Weiterbildung für 2.200 Schüler und 200 Lehrer rundet dieses Ernährungsprojekt sinnvoll ab.
 

Dezember 2007: 1.000,- €
Eigentlich wollten wir mit unserer ersten Projektspende direkt etwas für die Schule unseres damaligen Patenkindes in der Dominikanischen Republik leisten. Leider fegten dann im Herbst 2007 die beiden Tropenstürme Noel und Olga kurz nacheinander genau dort Häuser, Wasserleitungen und Straßen davon.
So ging unsere Hilfe in den Notfonds »Soforthilfe« und unterstützte PLAN in seinen Projektgebieten beim Aufbau von Notunterkünften, der Versorgung mit Hilfsgütern, Trinkwasser und Lebensmitteln sowie der Ausgabe von Einkaufsgutscheinen.